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    <title>Mein Kosmos (verschollen im täglichen Chaos) : Rubrik:Geschichten</title>
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    <description>verschollen im täglichen Chaos</description>
    <dc:publisher>BoeLa</dc:publisher>
    <dc:creator>BoeLa</dc:creator>
    <dc:date>2010-06-03T19:25:27Z</dc:date>
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    <title>Mein Kosmos</title>
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    <title>Tragisch</title>
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    <description>EINS ist in ZWEI verliebt.&lt;br /&gt;
Die ZWEI ist sich bei der Eins nicht sicher und auch mit der DREI liiert.&lt;br /&gt;
Die DREI kann nicht mit und ohne die ZWEI. Will die ZWEI zu viel macht die DREI dich.&lt;br /&gt;
Dann geht die ZWEI zur EINS. Die EINS ist nicht immun gegen die ZWEI und die Versuchung der ZWEI zu groß.&lt;br /&gt;
Die EINS leidet, die ZWEI leidet, die DREI leidet. Jeder für sich und in einigen Augenblicken auch zu zweit, aber nie zu dritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die VIER?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie würde alles ins Gleichgewicht bringen, aber die VIER ist einfach nicht zu finden.</description>
    <dc:creator>BoeLa</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 BoeLa</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-07T18:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://boela.twoday.net/stories/4970296/">
    <title>Nachtgestalten</title>
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    <description>Die Hitze im Club ist hochsommerlich schwül. Die Nachtgestalten reiben ihre schwitzen Körper auf der Tanzfläche aneinander. Ein Blick trifft auf einen anderen. Fremde nähern sich zögerlich an und lassen dann wieder ab von einander. Sie treffen sich wieder an der Bar. Es folgen Gespräche, die eigentlich Schreie in das Ohr des anderen sind, leichte Berührungen und ihr langes, blondes Haar bleibt an seinem Gesicht kleben. Mit den ersten Sonnenstrahlen verschwinden die meisten Nachtgestalten aus dem Club  bis auf die beiden und noch wenige andere, die müde in den Ecken abhängen. Erkundungen mit Lippen, Händen und Zunge. Später auf einer Bank am Ufer des Flusses fragt sie ihn, ob er in der anderen Stadt Frau und Kinder hätte. Er sagt nein und denkt: warum stellt sie diese Frage?  Sie ruft ein Taxi und schleppt ihn mit zu sich nach Haus. Es gibt keine Versprechungen, keine Schwüre. Wozu auch, sie kennen sich nicht und werden sich nicht wiedersehen.</description>
    <dc:creator>BoeLa</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BoeLa</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-04T07:36:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Phantasie</title>
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    <description>Vor vielen Jahren bekam er ein Pferd geschenkt  Phantasie. Ein heißblütiger Araber, stolz, wild und schön. Sie flogen durchs Land und erlebten viele Abenteuer. Oft wurde er um dieses Pferd beneidet, doch so hoch auch die Gebote der Neider waren, er gab es nicht her. Galoppierte er auf ihm, war er unbesiegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ihres letzten Ausrittes erreichten sie den Fluss Realität. Das Pferd scheute. Es bäumte sich so sehr auf, sodass sein Reiter beinahe gestürzt wäre. Im letzten Augenblick konnte er es beruhigen. Eine Überquerung des Flusses mit dem Pferd war nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reiter stieg vom Pferd. Warte hier auf mich. Ich komme demnächst wieder. Ich muss aber über den Fluss und schauen, was es dahinter zu entdecken gibt. So lange kannst du tun und lassen was du willst, nur wenn du meine Pfeife hörst, dann komm auf der Stelle hierher zurück. Der Reiter gab dem Pferd noch einen leichten Klaps und drehte sich um.</description>
    <dc:creator>BoeLa</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BoeLa</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-12T13:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://boela.twoday.net/stories/4594671/">
    <title>Ein nicht getätigter Eintrag</title>
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    <description>Sie hoffte auf einen Promi-C-Status, dabei hätte sie doch das Potential für einen höheren. Nur die Umstände sind widrig. Eine andere schrieb: Irgendwas ist immer. Ja, denke ich schmunzelnd. Schade, dass ich nach Weihnachten nicht da war, wo ich gerne gewesen wäre  dort hätte ich sie treffen können. Kleine Widrigkeiten des Lebens.</description>
    <dc:creator>BoeLa</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BoeLa</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-08T11:55:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://boela.twoday.net/stories/4585469/">
    <title>Treibholz</title>
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    <description>Die Überreste des großen stolzen Astes lagen seit unendlicher Zeit am Strand. Vom intensiven Sonnenlicht und dem Seewetter gebleicht, verfing sich ab und an trockener Tang oder Algenüberreste an ihm. Gab es einen seichten, ablandigen Wind, so wurde das Holzstück dann leicht gekitzelt, was es immer als sehr angenehm empfand. Manchmal wurde es als Spielzeug von Kindern oder Tieren benutzt, dann zog es an einen anderen Teil des Strandes um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einiger Zeit hatte es einen neuen, festen Wohnsitz gleich hinter der Düne, wo diese langsam in den feinen Sandstrand überging. Dies war der beste Ort seit Jahren. Abseits vom täglichen Strandgetümmel konnte es an schönen Tagen die Sonne in Ruhe genießen. Schlug das Wetter um, gewährten ihm die Grashalme Schutz vor Regen und Wind. Nur bei tagelangem Dauerregen versagte das Grashalmdach. ALLES IN ALLEM, KEIN SCHLECHTES LEBEN, dachte das Holzstück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kam der Tag, es war noch früh am Morgen, an dem es durch einen leichten Stoß aus dem Schlaf gerissen wurde. Es füllte die trockene Kühle einer Hundeschnauze. GLEICH WERDEN MICH DIE PFOTEN ZWISCHEN DIE ZÄHNE BEFÖRDERN. Der Gedanke war kaum zu Ende gedacht, schon spürte es, wie das Maul des Hundes zuschnappte. Am frühen Morgen mochte das Holzstück diese Spiele nicht. Nicht nur, dass damit wieder ein ungewollter Wohnortswechsel verbunden war, diese Umzüge fanden oft unter widrigen Umständen statt. Abhängig von der Geschicklichkeit des menschlichen Tierbegleiters flog es unter Umständen mit so vielen Überschlägen durch die Luft, dass sich Anzeichen von Übelkeit einstellten. Das Holzstück wollte sich noch von dem Steinen und Grashalmen in der nähren Nachbarschaft verabschieden, aber alle schliefen noch, und niemand reagierte auf sein schnell gerufenes Goodbye. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mach nicht zu doll, flüsterte es dem Hund zu. Für mein Herrchen kann ich nichts, erwiderte der Hund. Er müht sich immer redlich, aber sein Wurftalent ist weniger als mittelmäßig ausgeprägt. Meist wirft er zu kurz. Ich lasse mir nichts anmerken, aber die 10 bis 15 Meter, welche ich laufen darf, um den geworfenen Gegenstand zu holen, bereiten mir keine Mühe. Es wäre mir viel lieber, wenn er mal wirklich weit werfen würde, am besten so, dass ich mich bei der Suche richtig anstrengen müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Holzstück flog einmal, zweimal, dreimal und wurde wieder in die Luft befördert. Beunruhigt stellte es fest, dass es sich unaufhörlich dem Meer näherte. Platsch! Die Landung war unangenehm nass. Im nächsten Augenblick wurde es von einer zurückweichenden Welle weit ins Meer gerissen. Der Hund stand noch einen Augenblick am Strand und sah dem Verschwinden des Holzstückes zu. Dann drehte er sich um und lief  seinem Herrchen hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SUPER, BESSER HÄTTE ES GAR NICHT SEIN KÖNNEN. JETZT WIRD SICH JEDE FASER VOLL WASSER SAUGEN. WENN ICH WIEDER AUF DEM TROCKEN BIN, WERDE ICH TAGE BRAUCHEN, BIS SONNE DEN LETZTEN TROPFEN AUS MIR RAUS GESOGEN HAT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unglücklicherweise war die Strömung an diesem Tag stärker als sonst. Ehe das Holzstück sich versah, war es weit vom Ufer abgetrieben. Aus alter Erfahrung wusste es, dass es sich damit seine Situation augenblicklich verschlechtert hatte. Abwarten war jetzt das einzig Mögliche und Sinnvolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So vergingen einige Tage. Das Meer war die meiste Zeit ruhig. Seicht trieb das Holzstück. Gelegentlich bekam es Besuch von einer Möwe. Sie schaute in den ersten Tagen alle paar Stunden vorbei. Jedes Mal prüfte die Möwe, durch ein leichtes Einhacken auf das Holzstücken, ob das Holzstück etwas fressbares sein könnte. Beim zehnten Besuch der Möwe sprach das Holzstück sie an. Hey, ich bin ein Holzstück und kein Fisch. Wenn du mich verschluckst, würde es dir nicht gut bekommen. Aber das weißt du ja selber. Mir ist langweilig und ich befinde mich in einer misslichen Lage. Ich wäre dir dankbar, wenn du mich zum Strand zurücktragen würdest. Die Möwe schaute das Holzstück mit ihren beiden Glubschaugen an. Das kann ich nicht, ich habe mich selber verirrt und nicht mehr genug Kraft um zurückzufliegen. Wenn ich nicht bald einen Fisch finde, muss ich hier draußen wohl verhungern. Vielleicht kommt in den nächsten Tagen ein Fischkutter vorbei. Dann bin ich gerettet. Kaum ausgesprochen erhob sich die Möwe und verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam wurde das Holzstück in die Fahrrinne der großen Schiffe getrieben. Die Anziehungskraft der vorbeifahrenden Schiffe wurde größer und größer. Gegen die Strömung, die die Schiffe hinterließen, konnte das Holzstück sich kaum wehren. ICH MUSS IN EINE BESSERE AUSGANGSLAGE. Das war der einzige Gedanke des Holzstückes. Es hoffte auf die Ausläufer einer großen Bugwelle. Mit einer solchen könnte es der gefährlichen Strömung der Fahrrinne entfliehen. Seine Hoffnungen erfüllten sich aber nicht. Nachdem ein mittelgroßes Containerschiff an ihm vorbeigefahren war, landete es genau Backbord in der Mitte des Fahrwassers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungefähr eine Stunde später hörte das Holzstück ein sich langsam näherndes Suren von Schiffsschrauben. Je näher das Geräusch kam, wurde es durch das schwere Stampfen der Dieselmotoren verstärkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann merkte das Holzstück, wie der Wasserspiegel ruckartig nach oben gehoben wurde. Mit einem dumpfen Schlag flog es gegen die Bordwand eines Supertankers. Es wurde nach unten, unter das Schiff, gezogen. Die Ausmaße des Supertankers waren so groß, das kein Sonnenlicht mehr durch die Wasseroberfläche drang. Absolute Dunkelheit. Das Holzstück schrammte über die kalte Oberfläche des Schiffsuntergrundes. Dann sah es die beiden riesigen Schiffsschrauben vor sich. Es näherte sich ihnen mit einer großen Geschwindigkeit. NICHT DAS AUCH NOCH. IM GÜNSTIGSTEN FALL WERDE ICH VON DEN VERWIRBELUNGEN ÜBER ODER UNTER DIE SCHIFFSSCHRAUBEN GEDRÜCKT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Wimpernschlag später zerteilte ein Schiffsschraubenblatt das Holzstück in zwei Teile und wirbelte die Überreste in die benachbarte Schiffsschraube. Nachdem der Supertanker die Stelle verlassen hatte, schwammen auf der Wasseroberfläche vier kleine Holzstückchen. Eins von ihnen verfing sich nach einer Woche im Netz eines Fischkutters. Mit dem Fang wurde es aussortiert. Es hat genau die Größe um die lockere Halterung der Lampe zu stabilisieren, dachte der Fischer und klemmte es zwischen Schiffswand und Lampe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hey, sagte die Möwe, Wie du siehst, habe ich einen Fischkutter gefunden, der mich zurückbringen wird. Man muss nur fest an sein Glück glauben. Der Überrest des Holzstücks konnten nicht antworten, weil es nach der Begegnung mit den Schiffsschrauben in ein tiefes Koma gefallen war. Die anderen drei Teile blieben in der Weite des Meeres verschwunden.</description>
    <dc:creator>BoeLa</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BoeLa</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-05T14:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://boela.twoday.net/stories/4541913/">
    <title>Nachtgestalten</title>
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    <description>Der alte König mit dem verrosteten Schwert hat seine Armada in See stechen lassen. Im Schutz der nebligen Nacht nähern sich die Boote dem Ufer. Hexen hauchen den schaurigen Nachtgestalten neues Leben ein. Die unsichtbare Streitmacht steht zum Kampf bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ufer wartet das Kind bereits auf sie. Der Blick des Kindes ist entschlossen. Die Fee steckt dem Kind eine blaue Blume ins Haar. So lange ihr Blau durch die Nacht leuchtet, wird &lt;strike&gt;es&lt;/strike&gt; das Kind nicht streben.</description>
    <dc:creator>BoeLa</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 BoeLa</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-17T14:36:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://boela.twoday.net/stories/4520582/">
    <title>die maus</title>
    <link>http://boela.twoday.net/stories/4520582/</link>
    <description>ich muss hier raus aus dem Haus,&lt;br /&gt;
dachte die Maus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
draußen dreht sie sich um,&lt;br /&gt;
dachte, der kater ist ja sowieso dumm,&lt;br /&gt;
ich kehre wieder um&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schon saß sie in der Falle,&lt;br /&gt;
kurze zeit später machte der kater sie alle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;-)</description>
    <dc:creator>BoeLa</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 BoeLa</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-09T18:23:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://boela.twoday.net/stories/4473883/">
    <title>Der Brief</title>
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    <description>Der Brief, welcher ihn per Hauspost erreichte, liegt noch ungeöffnet vor ihm. Unschlüssig, ob er ihn sofort öffnen soll, hält Herr S. ihn in der Hand. Er war an ihn persönlich gerichtet und kam vom Büro für ungeklärte Personalangelegenheiten. Gestern erreichte ihn bereits eine E-Mail, die darüber informierte, dass er in den nächsten Tagen wichtige Post erhalten werde. Er nimmt noch einen Schluck Kaffee und reißt den Umschlag auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sehr geehrter Herr S.,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eingehende und umfangreiche Recherchen durch das Büro für ungeklärte Personalangelegenheiten ergaben, dass erhebliche Zweifel an Ihrer Existenz und Ihrer  Tätigkeit für dieses Unternehmen bestehen.&lt;br /&gt;
Bitte weisen innerhalb der nächsten 14 Tage nach Erhalt des Schreibens nach, dass Sie ein Mitarbeiter dieses Unternehmen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;
Büro für ungeklärte Personalangelegenheiten&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Herr S. hält den Brief ungläubig in der Hand. Eine Unterschrift oder ein sonstiger Hinweis auf den Verfasser des Briefes findet er nicht. Hierbei kann es sich nur um ein Missverständnis handeln, denkt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verlässt sein Büro, welches sich im Keller befindet. Zum ersten Mal begibt er sich auf dem Weg zu seinem Unterabteilungsleiter. Sie sind sich bis jetzt ein einigstes Mal begegnet, damals als er in die Unterabteilung versetzt worden war. Jetzt sucht er sein Büro. Es müsste im vierten Seitenflügel des dritten Stockes zu finden sein. Er fragt in mehreren Büros nach, aber niemand kann ihm weiterhelfen. Am Ende des Hauptflures entdeckt er ein Zimmer mit der Aufschrift Rezeption. Eine freundliche ältere Dame hebt bei seinem Eintritt den Kopf. Guten Tag, ich bin Herr S. und auf der Suche nach dem Büro des Herrn K. - Leiter der Unterabteilung für die Auslegung der Erlasse des Amtes für Marktregulierung. Können Sie mir sagen, wo ich es finde? Die Dame setzt einen betrübten Blick auf. Sie könne ihm leider nicht weiterhelfen. Wenn sie sich richtig erinnert, ist Herr K. vor einem Jahr in ein anderes Büro umgezogen. Wohin kann sie ihm nicht sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr in sein Büro, greift Herr S. zum Telefon und wählt die Telefonnummer, die auf dem Brief aufgedruckt ist. Er will schnell das Missverständnis aufklären. Er hört eine automatische Ansage vom Band, die erklärt, dass das Büro für ungeklärte Personalahngelegenheit derzeit nicht besetzt ist. Sprechzeiten sind erst nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Dafür ist das Formular A11 auszufüllen und vom direkten Vorgesetzen zu unterschreiben. In dringenden Fällen ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr S. schreibt eine E-Mail an die angegebene Adresse. Ganz höfflich weißt er daraufhin, dass ein Missverständnis, seine Existenz betreffend, vorliegt, da er ja bereits seit Jahren für das Unternehmen tätig ist, und nun mit größter Verwunderung feststellen muss, dass die vorgesetzten Stellen an seiner Existenz sowie Tätigkeit zweifeln. Als Nachweis hierfür führt er einige der letzten von ihm verfassten Hausmitteilungen an. Abschließend versichert Herr S., dass er alles in seiner Macht stehende unternehmen wird, das Missverständnis aufzuklären und bittet um ein persönliches Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Tag später erhält er eine Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sehr geehrter Herr S.,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir versichern Ihnen, dass wir mehr als nur intensive Recherchen zu Ihrer Person durchgeführt haben. &lt;br /&gt;
Die als Beweis für Ihre Existenz und Tätigkeit für diese Unternehmen angeführten Hausmitteilungen sind uns bekannt. Allerdings haben diese für uns keine Beweiskraft, da sie von anderen Personen unter Verwendung Ihres Namens verfasst worden sein können.&lt;br /&gt;
Dem Unterabteilungsleiter der Unterabteilung für die Auslegung der Erlasse des Amtes für Marktregulierung sind sie nicht bekannt. Wir befragten weitere Mitarbeiter des Unternehmens. Niemand kennt Sie. In der Personalabteilung befindet sich lediglich eine Akte, aus wir entnommen haben, dass sie seit 15 Jahren für diese Unternehmen tätig sein sollen.&lt;br /&gt;
Wir fordern Sie nochmals eindringlich auf, umgehend Ihre körperliche Exstenz sowie Ihre Tätigkeiten für dieses Unternehmen, innerhalb der von uns benannten Frist, nachzuweisen. &lt;br /&gt;
Alternativ räumen wir Ihnen die Möglichkeit für ein persönliches Gespräch ein. Hierfür ist lediglich das Antragsformular A11 auszufüllen. Für seine Rechtsgültigkeit bedarf dieses Formular der Unterschrift Ihres direkten Vorgesetzten.&lt;br /&gt;
Kommen Sie der Aufforderung nicht nach, veranlassen wir die Einstellung Ihrer Gehaltszahlungen. Weiterhin bitten wir Sie, Ihr Büro sofort zu räumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen&lt;br /&gt;
Büro für ungeklärte Personalangelegenheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;Das linke Auge von Herrn S. beginnt zu zucken. Er hat eine schlaflose Nach hinter sich. Vollkommen übermüdet und mit tiefen Augenringen hat er heute Morgen, wie immer bevor die restlichen Angestellten das Gebäude betreten, sich an seinen Schreibtisch gesetzt. Zwischen seinen vielen Papierstapeln fischt er das verstaubte unternehmensinterne Telefonbuch hervor. Er sucht nach seiner Unterabteilung und nach der Nummer von Herrn K. Jetzt benötigt er dringend einen Termin bei Ihm, damit nicht weiter an seiner Existenz gezweifelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herrn K. kann er nicht direkt sprechen. Eine schrille Frauenstimme ist am Telefon und fragt in welcher Angelegenheit er den Herrn K. zu sprechen wünsche. Herr S. erklärt den Sachverhalt. Ja, ich werde sehen, was ich für Sie erreichen kann. Einen Augenblick bitte., antwortet die Frauenstimme. Herr K. kann Sie leider nicht empfangen. Er empfängt grundsätzlich nur Mitarbeiter, die er persönlich kennt. Falls er sich an Sie erinnern sollte, kommt er auf Sie zurück. So lange bittet er um Ihr Verständnis. Er ist augenblicklich beruflich sehr überfordert und unter ständigem Termindruck, so dass es Ihm auch nicht möglich ist, das Formular A11 zu unterzeichnen, weil er sich nicht sicher ist, dass Sie Mitarbeiter seiner Unterabteilung sind. Eine schönen Tag noch und auf Wiederhören. Ein kurzes Knacken in der Leitung und dann hört Herr S. nur noch den Dauerton des Freizeichens.</description>
    <dc:creator>BoeLa</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 BoeLa</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-23T11:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://boela.twoday.net/stories/4329015/">
    <title>Eine Sommergeschichte - Teil 2</title>
    <link>http://boela.twoday.net/stories/4329015/</link>
    <description>Die Chartermaschine der Pauschalreisenfirma ist gut gefüllt. Der bevorstehende Urlaub versetzt die Familien mit Kindern in eine heitere Aufgeregtheit. Die wenigen Individualtouristen mischen sich unter sie. Eine göttliche Fügung beim Check In bescherte ihm einen Fensterplatz neben einem älteren Pärchen. Keine nervenden Kinder neben mir, stellte er beruhigend fest. Er ist leicht nervös. Fliegen mag er nicht. Er hatte lange überlegt, ob er den Land- und Schiffsweg nehme sollte. Seine Bequemlichkeit siegte aber über seine Flugangst. Bloß cool bleiben, denkt er. Während die Stewardessen  routiniert die Sicherheitshinweise runterspulen, starrt er abwesend aus dem Fenster. In gut 4 Stunden wird die Sonne ihn begrüßen und der graue Alltag ist Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Flug übersteht er besser als gedacht. Jetzt steht er noch etwas unschlüssig in der viel zu kleinen Flughafenhalle. An der Touristeninformation lässt er sich eine Übersicht von billigen Hostels auf der Insel geben. Während er die Augen schließt landet sein Finger auf der Landkarte bei Malia. Der Bus fährt in 1 Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hostel liegt am Rand des Ortes, nah an der Straße, die die ganze Insel durchzieht. In einem der Vier-Bett-Zimmern haben sie noch einen Platz für ihn frei. Ist ja egal, ich werde hier nur zum Schlafen sein, denkt er sich. &quot;Hi, ich bin Ronny&quot;, sagt er beim Betreten des Zimmers. Auf dem rechten Doppelstockbett hebt sich der Kopf eines Blondschopfs mit blauen Augen und tief gebräunter Haut. &quot;Hi, ick Nils aus Schweden. Du kommen aus Deutschland?&quot; Nils zeigt auf das noch freie Bett. &quot;Bett frei.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ronny sieht sich um. Die Klimaanlage entpuppt sich als Deckenventilator. Links neben der Tür steht ein schiefer Schrank, dem im oberen Bereich ein Tür fehlt. In der Mitte steht eine umgedrehte Obstkiste, die als Tisch dient. Das Nachbarhaus ist so nah, dass die Sonne es kaum schafft Tageslicht in den Raum zu schaufeln. Zwischen den Bergen von Rucksäcken und Wäsche findet er noch einen Platz für seinen Rucksack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nils hat vorerst kein weiteres Interesse an ihm. Er dreht sich um und schläft weiter. Ronny hat Lust auf ein kühles Mittagsbier. Einige Minuten später sitzt er in einer auf der Terrasse der kleinen Hafenkneipe und beobachtet die letzten Fischer bei ihren Booten, wie diese gemütlich ihre Netze pflegen oder die Überreste des morglichen Fangs beseitigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fortsetzung folgt!&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>BoeLa</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 BoeLa</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-08T02:55:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://boela.twoday.net/stories/4296351/">
    <title>Eine Sommergeschichte - Teil 1</title>
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    <description>Das Flugticket steckt in seiner Tasche. Er muss weg aus dieser Stadt. Er muss weg von dieser Frau. Er muss weg von diesem Job. Für einen Sommer soll eine Mittelmeerinsel sein Zufluchtsort werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Vor Jahren ist er aus einer Harzrand-Kleinstadt mit der Frau hierher gezogen. Sie wollten weg aus dem engstirnigen Mief  ANDERSSEIN war ihr Lebensmotto. Sie besetzten, wie so VIELE damals, eine Wohnung im 3. Hinterhof einer Mietskaserne. Sie wollten heiraten, scheiterten an der Standesbeamtin, weil er seine Geburtsurkunde und andere Papiere in einer Sommerlaune im Hinterhof verbrannt hatte. Seine Trägheit hinderte ihn, sich neue Papiere zu besorgen. Zu seinem Job kam er im Suff. Nach einigen Bieren und mehren Wodkas hatte der Kneiper Der Ratte ihm einen Job als Koch angeboten. Die nächsten Jahre kochte er in Der Ratte. Die Frau wusste nicht so richtig was sie machen wollte. Einige Kurzzeitjobs unterbrachen ihr wochenlanges Abgammeln im Bett. Sie hatte Affären, die er erduldete, weil sie ihm unaufhörlich versicherte, wie sehr sie ihn brauchte. Die Geschichten mit den anderen Kerlen wären immer ohne Bedeutung für sie gewesen. Nach zwei Jahren hielt er es nicht mehr aus und beendete die Beziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zog in eine andere Gegend und wurde ihr RETTUNGSANKER zwischen den anderen Kerlen mit denen sie zusammen war. Jedes Mal, wenn sie dann wieder für Wochen aus seinem Leben verschwand, starb er ein Stück mehr. Jetzt hatte er die Schnauze voll. ER WOLLTE NICHT MEHR STERBEN - SONDERN LEBEN! Ich werde für einige Wochen verschwinden und weiß noch nicht, wann ich wieder komme., eröffnete er ihr bei ihrem letzten Treffen. Das ist doch Scheiße, bleib hier!, bettelte sie. Sein Plan stand und er war standhaft.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zum Flughafen checkt er noch mal das Bargeld. Es müsste reichen für die nächsten Wochen. Er freute sich auf die Partys, die Frauen, die Nächte am Strand, das Nichtstun und Sonne satt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fortsetzung folgt!&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>BoeLa</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 BoeLa</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-26T16:23:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://boela.twoday.net/stories/4253208/">
    <title>Sie</title>
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    <description>Als ich in den Club ging, saß sie an der Bar.&lt;br /&gt;
Als ich nachts durch die Stadt lief, sah ich sie unter jeder Laterne stehen.&lt;br /&gt;
Als ich ins Kino ging, saß sie zwei Reihen vor mir.&lt;br /&gt;
Als ich durch ihre Gegend lief, sah ich sie an jeder Ampel stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich sie im Park suchte, war sie nicht da.&lt;br /&gt;
Als ich sie im Cafe suchte, war sie nicht da.&lt;br /&gt;
Als ich sie bei ihren Freunden suchte, war sie nicht da.&lt;br /&gt;
Als ich sie auf dem Konzert suchte, war sie nicht da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gedanken bei ihr, aber sie war nicht bei mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;353&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/ighu4gGlaUE&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/ighu4gGlaUE&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;353&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fugees &quot;Killing me softly&quot; ;-)</description>
    <dc:creator>BoeLa</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 BoeLa</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-12T09:42:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://boela.twoday.net/stories/4236586/">
    <title>Die Geschichte mit A</title>
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    <description>Sie begegneten sich bei einem Workshop zum ersten Mal richtig. Vorher gab es nur flüchtige Begegnungen während der Vorlesungen. Sie war klein, zierlich, mit lustigen Sommersprossen übersäht. Ihre grünen Augen passten gut zu ihrem rotblonden Haar. Sie war nicht wirklich attraktiv, fast etwas spröde. Trotzdem übte sie eine Anziehungskraft auf ihn aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn hatte er nicht ahnen können, wo das Ganze enden wird. Es gab nur kleine Gespräche über dies und das. Er war an ihren Berichten über ihren Amerikaaufenthalt interessiert. Sie schien zu wissen, wo sie hinwollte. Ständig drehten sich die Gespräche in der Mensa oder Cafeteria um Karriere oder die Noten. Sie blieb für ihn allerdings ein großes Rätsel, obwohl ihre Gespräche persönlicher wurden. Vielleicht lag es daran, dass er noch mit einer anderen Frau beschäftigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hielten lockeren aber konstanten Kontakt. Sie telefonierten und schrieben sich Mails. Irgendwann Anfang Mai kam er auf die Idee, sie zu einer Party mitzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er sie abholte, traute er seinen Augen kaum. Statt der gewohnten Schlampersachen trug sie ein eng anliegendes Oberteil. Sie sah wirklich sexy aus, als sie ihm die Tür öffnete. Später standen sie auf der Party im Gang. Sie war dichter als sonst bei ihm. Hast du Angst, ob du dich auf mich einlassen sollst? Nach dieser, seiner Frage, blicket sich nach unten und sagte Vielleicht. Sie hatte es kaum ausgesprochen, da küsste er sie. Auf der Heimfahrt wirkte sie verstört, trotzdem durfte er bei ihr übernachten. In dieser Nacht passierte nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sahen sich jetzt öfters. Die Gespräche liefen immer mehr auf das Thema Sex zu. Es wurde auf-, um-, ab- und wieder aufgebaut. Aber sie blieb in einer gewissen Weise für ihn unnahbar, distanziert und kontrolliert. Fuck with friends,  so nannte sie das. Er wollte eine Beziehung mit ihr. Er genoss ihre Nähe, wenn sie diese zuließ. Als sie ihm erzählte, dass sie komplett rasiert sein, konnte er nicht widerstehen. Es folgten Nächte mit intensivem Sex. Meist trafen sie sich bereits am Nachmittag nach der letzten Vorlesung. Am nächsten Morgen war sie spätestens um 08:00 Uhr verschwunden. Ohne ein Wort, nachdem Sie ausgiebig geduscht und sein Bad in ein &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hamam&quot;&gt;Hamam&lt;/a&gt; verwandelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer, wenn er das Thema Beziehung ansprach, wurde sie ausweichend. Dabei begannen sie doch, eine solche zu führen. Sie trafen sich regelmäßig, hingen im &lt;a href=&quot;http://super.tacheles.de/cms/&quot;&gt;Tacheles&lt;/a&gt;, Bars, Kinos oder bei ihm ab. Gingen gemeinsam auf Konzerte. Das Tabu der persönlichen Themen wahrten beide. Er wusste was sie tat, nur nicht was sie vorhatte. Macht er dann doch einmal eine Bemerkung über ihre Dinge, wurde diese sofort von ihr mit vernichtenden Anmerkungen vom Tisch gewischt. Wollte er sie mehr an seinem Leben teilhaben lassen, dann wechselte sie schnell das Thema und konnte sich stundenlang über die richtige Essensweise eines Menüs von MC Doof auslassen. Sie spielten nicht nur körperliche sondern auch seelische SM-Spiele. Es ging um Macht! Er rief sie nicht an, wenn sie nach einem gemeinsam verbrachten Wochenende, wortlos verschwunden war. Obwohl er es wollte - nur aus Prinzip. Er sagte ihr nicht, dass er sich in sie verliebt hatte - nur aus Prinzip. Sie schmiss ihm an den Kopf, dass er ja eigentlich mit einer Anderen zusammen sein wollte. Darauf blieb er wortlos. Nur wenn er sich über ihren Musikgeschmack lustig machte, sie war der größte ABBA-Fan, welcher ihm jemals begegnet war, wurde sie zickig. Es waren Spiele ohne Bedeutung, eigentlich blieben beide Autisten, die ab und an Zeit mit einander verbrachten. Sie konnten sich keine echten Verletzungen zufügen, dachte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Semesters sagte sie zu ihm, dass sie für ein paar Wochen in eine andere Stadt gehen wird. Sie konnte dort ein Praktikum bei einer der großen Beratungsfirmen machen. Das brauchte sie ihrer Meinung nach für ihre spätere Karriere. Er verstand es nie, warum alle so geil darauf waren, bei diesen Firmen ein Praktikum zu machen, was dann doch nur aus Kaffee kochen und sonstigen Hilfsarbeiten bestand. Streit! Er wollte mit ihr den Sommer in der Stadt verbringen; sie wollte eine coole Vita für ihre Bewerbungen. Nach zwei Wochen beendete er alle Überredungsversuche. Sie sahen sich weiter, mieden aber das Thema Praktikum und Beziehung. Wenn er dann doch zaghaft das Thema gemeinsame Zukunft ansprach, ließ sie ihn eiskalt auflaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie weg war, folgten einige Telefonate und Mails. Und dann plötzlich, für ihn vollkommen unerwartet, schrieb sie, dass er sich nicht mehr bei ihr melden soll und stellte jede Kommunikation ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer war gelaufen. Er war auf sich zurückgeworfen und hatte sich selten so einsam gefühlt. Da sie nicht mehr auf seine Mails, er hatte ihr noch zweimal geschrieben, reagierte, mussten seine besten Freundinnen für Erklärungsversuche herhalten. Er wollte wissen, wie er sich jetzt richtig verhalten sollte. Das es in solchen Situationen kein richtig oder falsch gibt, verstand er erst später. Für sie war von Anfang an klar gewesen, dass sie die Beziehung beenden würde, sobald sie in der anderen Stadt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Wochen später klingelte bei ihm das Telefon. Sie war dran. Die gemeinsame Projektarbeit musste noch beendet werden. Also trafen sie sich wieder, gingen wieder zusammen ins Tacheles, Bars, Kinos und ins Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages, sie hatten gerade einen Film gesehen und waren auf dem Weg zu ihr, erzählte sie ihm, dass sie glücklich verliebt sei. Für einen Moment blieb sein Herz stehen. Der letzte Funken Hoffnung trieb gerade die Spree hinab. Er blieb die Nacht für ein letztes Mal bei ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmählich starb der Kontakt ab. Er lebte in seiner Welt, sie in ihrer. Er wollte nicht hören, wie glücklich sie und wie toll ihr Kerl war. Nach einem halben Jahr meldete sie sich bei ihm. Er rief nicht zurück. Zweimal sah er sie zufällig noch, aber er sprach sie nicht an und war sich auch nicht sicher, ob sie ihn überhaupt bemerkt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal denkt er noch an sie und fragt sich, was sie wohl jetzt macht und wie es ihr geht. Hoffnung auf den Zufall hat er nicht. Gerade ertappt er sich dabei, wie er nach ihr googlet. Wenigstens mal ein Hallo, wäre nicht schlecht! Die Trefferquote ist ernüchternd!</description>
    <dc:creator>BoeLa</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 BoeLa</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-06T17:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://boela.twoday.net/stories/4229330/">
    <title>Herbststürme</title>
    <link>http://boela.twoday.net/stories/4229330/</link>
    <description>Der Winter schickt seinen Vorboten, den Herbst, ins Land. Stürme, Regen und graue Tage. Ich schließe das Fenster und werfe die Heizung an. Ein Glas Wein und eine Zigarette auf diese Jahreszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist das Jahr wieder vorbei, denke ich. Dabei hatte ich mir doch so viel vorgenommen. Zwei, drei kleine Hoffnungen keimten in diesem Sommer  mehr nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stapel der nicht gelesen Bücher liegt auf dem Regal neben mir. Bald werde ich sehr viel Zeit für sie haben. Mich überfällt ein leichter Anflug von Müdigkeit und Melancholie. Jeden Tag die gleichen Rituale, ich will sie nicht mehr. Noch eine weitere Zigarette wandert in meinem Mund. Ihr Qualm füllt langsam das Zimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedanken haben jetzt genug Zeit zum Kreisen. Veränderung ist der Motor des Lebens. Morgen werde ich wieder aufstehen. Bald kommt das nächste Jahr und wieder neue Ziele.</description>
    <dc:creator>BoeLa</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 BoeLa</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-04T18:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://boela.twoday.net/stories/4146211/">
    <title>Widersprüche</title>
    <link>http://boela.twoday.net/stories/4146211/</link>
    <description>Er will links abbiegen, an der Kreuzung fährt er nach rechts.&lt;br /&gt;
Er will leichte Wege im Leben gehen, entscheidet sich instinktiv für die Schweren.&lt;br /&gt;
Buchhalter des Lebens findet er Scheiße. Neulich entdeckte er in seinem Unterbewusstsein ein Heft in dem er selbst Bilanz führt.&lt;br /&gt;
Er will cool sein. In den entscheidenden Augenblicken gelingt ihm das nicht. Dann ist er nur sprachlos, verwirrt und absolut uncool.&lt;br /&gt;
Er hasst Zauberer und Feen, die ihm drei Wünsche versprechen, diese aber nicht erfüllen können und fällt trotzdem auf sie rein.&lt;br /&gt;
Er will nicht erwachsen werden, wird es mit jedem Tag und jeder Erfahrung mehr.&lt;br /&gt;
Ein anderes Leben fände er nicht schlecht, kann sich aber von den Vorzügen seines Derzeitigen nicht trennen.&lt;br /&gt;
Er will nicht so kopflastig sein, und rennt dann doch mit seinen Gedanken im Kopf um die Wette.&lt;br /&gt;
Er will nicht berechenbar sein und ist es doch.&lt;br /&gt;
Er weiß, dass in Büchern nicht die Wahrheit über das Leben steht und liest sie doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anyway, er ist immer noch neugierig aufs Leben und lässt den kleinen Jungen in sich nicht sterben.</description>
    <dc:creator>BoeLa</dc:creator>
    <dc:subject>Geschichten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 BoeLa</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-08T07:10:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://boela.twoday.net/stories/4131246/">
    <title>Sie sind wieder da  alte Menschen</title>
    <link>http://boela.twoday.net/stories/4131246/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://kaltesklareswasser.twoday.net/stories/2869241/&quot;&gt;Vor einiger Zeit tauchten Sie auf, fielen in fremde Häuser ein und hinterließen eine Spur der Verwüstung.&lt;/a&gt; Dann waren sie für einige Zeit verschwunden. Die Welt atmete auf. Die Gefahr war gebannt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neulich wurden sie aber wieder gesichtet. Wie jetzt der Sprecher der Bundesanstalt für die Überwachung subversiver Tätigkeiten der Alten (BÜTA) auf Nachfrage bestätigte, ist es gelungen zwei Exemplare auf dem Beatsteaks-Konzert in Berlin zu fotografieren. Nach dem sie einer Frau die Brille entwendeten, gaben sie sich dem Konsum von Drogen, die der Jugend vorbehalten sind, hin, um anschließend in der Masse wild &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pogo&quot;&gt;rumzupogen&lt;/a&gt;. Andere Beobachter konnten die Erscheinung nicht richtig einordnen und dachten, dass der &lt;a href=&quot;http://kaltesklareswasser.twoday.net/stories/4049419/&quot;&gt;Veranstaltungsort in Brand &lt;/a&gt;gesteckt wurde. Leider brach der Kontakt zu beiden nach dem Konzert ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau H. aus H. &quot;Ich war geschockt! Laut johlende alte Kerle überfielen mich von der Seite und rissen mir die Brille vom Gesicht. Wie soll ich mich jetzt noch auf die Straße trauen?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Brille2&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/BoeLa/images/Brille2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tage später ging bei einer Versicherung eine Anzeige ein, in der einer der Verdächtigen einen Schadensersatz für seine versauten Schuhe forderte.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Reik_Schuhe_Davor&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/BoeLa/images/Reik_Schuhe_Davor.jpg&quot; /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;224&quot; alt=&quot;Reik_Schuhe_2&quot; width=&quot;308&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/BoeLa/images/Reik_Schuhe_2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung hielt diese Information geheim, weil es ihr bis jetzt nicht gelungen ist, eine qualifizierte Einschätzung der von den alten Menschen ausgehenden Gefahr zu erstellen. Ich kann nur sagen: Seid wachsam! Traut ihnen nicht! Sie sind gefährlich und heimtückisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanted:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;120&quot; alt=&quot;Brille3&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/BoeLa/images/Brille3.jpg&quot; /&gt; &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;120&quot; alt=&quot;Brille1&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/BoeLa/images/Brille1.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>BoeLa</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 BoeLa</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-02T19:39:00Z</dc:date>
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