Dinge, die sich scheinbar nie ändern
Heute Nacht mit den Nachtschwärmern unterwegs gewesen. Mangels Alternativen fanden wir uns in der „Alten Kantine“ wieder.
Kurz nach 0:00 Uhr war es noch angenehm leer. In mir keimte die Hoffnung, dass der Laden heute Abend nicht so voll und so mancher komische Vogel draußen bleiben würde. Okay, ich war schon lange nicht mehr da gewesen, hätte ja sein können, dass sich die Dinge geändert haben.
Aber weit gefehlt. Ab 0:45 Uhr war die Tanzfläche nicht mehr nur gut gefüllt, sondern es fand das obligatorische Fremdkörperreiben statt. Das Wabern der Masse, in der jeder sein eigenes Rhythmusgefühl hat. Freies Körperzappeln! Ein - mir unbegreifliches - Phänomen war, dass alle versuchten, sich genau auf ca. 30 Quadratmetern aufzuhalten; immer bereit, beim nächsten Song auf die Tanzfläche zu stürmen. Die ganz Cleveren durchschauten das System und blieben als „Wellenbrecher“ wie angewurzelt mitten auf der Tanzfläche stehen - selbstverständlich mit vollen Gläsern in der Hand. Insgesamt drei Mal ergoss sich eine kalte, klebrige Flüssigkeit über mich. Einmal war ich sogar versucht, dem Spinner hinter mir, mein Bier über den Kopf zu kippen. PEACE! SORRY! Den Rest hab ich nicht verstanden...
Etliche „Corona“ und einige Songs später stand ich an einem Pfeiler gelehnt und überlegte, ob ich mir so was in meinem Alter wirklich noch geben muss. Klar, selbstverständlich! Aber nicht mehr heute! Also nix wie weg. Draußen wurde es hell. Mit einem kleinen Anflug von Melancholie wurde mir bewusst: Solche Dinge hatte ich bereits vor 10 Jahren in diesem Laden erlebt.
JESUS, ICH BIN ALT! ;-)
PS: Einen kleinen Stinkefinger an den Herren, der heute kurz vor 10:00 Uhr anrief!
Kurz nach 0:00 Uhr war es noch angenehm leer. In mir keimte die Hoffnung, dass der Laden heute Abend nicht so voll und so mancher komische Vogel draußen bleiben würde. Okay, ich war schon lange nicht mehr da gewesen, hätte ja sein können, dass sich die Dinge geändert haben.
Aber weit gefehlt. Ab 0:45 Uhr war die Tanzfläche nicht mehr nur gut gefüllt, sondern es fand das obligatorische Fremdkörperreiben statt. Das Wabern der Masse, in der jeder sein eigenes Rhythmusgefühl hat. Freies Körperzappeln! Ein - mir unbegreifliches - Phänomen war, dass alle versuchten, sich genau auf ca. 30 Quadratmetern aufzuhalten; immer bereit, beim nächsten Song auf die Tanzfläche zu stürmen. Die ganz Cleveren durchschauten das System und blieben als „Wellenbrecher“ wie angewurzelt mitten auf der Tanzfläche stehen - selbstverständlich mit vollen Gläsern in der Hand. Insgesamt drei Mal ergoss sich eine kalte, klebrige Flüssigkeit über mich. Einmal war ich sogar versucht, dem Spinner hinter mir, mein Bier über den Kopf zu kippen. PEACE! SORRY! Den Rest hab ich nicht verstanden...
Etliche „Corona“ und einige Songs später stand ich an einem Pfeiler gelehnt und überlegte, ob ich mir so was in meinem Alter wirklich noch geben muss. Klar, selbstverständlich! Aber nicht mehr heute! Also nix wie weg. Draußen wurde es hell. Mit einem kleinen Anflug von Melancholie wurde mir bewusst: Solche Dinge hatte ich bereits vor 10 Jahren in diesem Laden erlebt.
JESUS, ICH BIN ALT! ;-)
PS: Einen kleinen Stinkefinger an den Herren, der heute kurz vor 10:00 Uhr anrief!
BoeLa - 1. Jul, 17:10
Zu finden unter: Alltag