Getto-Kind
Obwohl ich nun fast schon 20 Jahre in der geilsten Stadt Deutschlands – Berlin – lebe, mache ich ab und an einen kleinen Abstecher in Stadt meiner Teenager-Zeit. Beim letzten Mal zog es mich zu meinem alten Block hin.
Etwas verwundert stellte ich fest, dass sich eigentlich nichts geändert hat. Nur die Perspektive auf die Dinge war eine andere. Der Spielplatz, welcher mir früher unheimlich groß vorkam, ist ein kleiner Budelkasten mit der – für Neubaugebiete im Osten – obligatorischen Elefantenrutsche. Der Weg zur Schule ist auch viel kürzer, als ich mich erinnere. Ansonsten sind die Bäume größer geworden und das war es auch schon. Wenn ich bedenke, dass es Mitschüler von mir gibt, die immer noch dort wohnen, wird mir schlecht. [Randnotiz: Muss ich unbedingt beim nächsten Klassentreffen im September loswerden.]
So, nun dürft Ihr alle mal teilhaben:
Hier hinter dem letzten Balkon hat unsere Familie gewohnt. Richtig cool war es, von dort oben Leute mit Eiern zu bewerfen oder mit Wasser gefüllte Luftballons zu schmeißen. Bestens geeignet war die Balkonbrüstung für kleine Kletterübungen. Richtig beschissen waren die Tage in den der Fahrstuhl nicht funktionierte. Komischerweise fiel der regelmäßig zum Wochenende aus. Also musste der ganze Wochenendeinkauf 10 Etagen nach oben geschleppt werden. Mit jeder Etage wurden die Arme und das Einkaufsnetz länger.

Meine Schule. Dazu muss ich nichts weiter sagen. War ein echt fauler Schüler! Deswegen kein Abitur, sondern nur Berufsausbildung.

Das architektonisch wertvolle Zentrum des 1. Wohnkomplexes. In dieser gastronomischen Einrichtung versoff ich während der Berufsausbildung regelmäßig mein Geld. Spätestens am Ende der 2. Woche war ich pleite und musste zu sehen, woher dass restliche Geld kam.

Irgendwo hinter einem dieser Büsche hatte ich meinen ersten richtigen Zungenkuss. Ein Gentleman genießt und schweigt. ;-) Gott war ich aufgeregt!

Ich hab schon ´ne Weile überlegt, ob ich die Story zu diesem Foto mit schreiben soll. Ach, wieso nicht!
Bei meinem ersten Vollrausch, Anlass war der letzte Schultag der 10. Klasse, wollte ich mich an dieser Stelle nur ein wenig „frisch“ machen. Wie es passiert ist, weiß ich bis heute noch nicht. Kurze Zeit später fand ich mich nach drei Rollen mitten in diesem Teich liegend wieder. Zwei Mädels brachten mich nach Hause. Denen hab ich ein Ohr abgekaut, ich glaube über das Girl, in welches ich damals verliebt war. Meine Schwelle war stinksauer mit mir, weil ich, durch das unfreiwillige Bad, ihre tollen „West-Turnschuhe“ versaute. Die hatte ich mir, um cool zu sein, ausgeborgt. Einige Tage später überlegte ich immer noch krampfhaft, wer mich nach Hause gebracht hatte. Das Rätsel wurde erst auf der nächsten Silvester-Party gelüftet. Kaum hatte ich den Raum betreten, empfing mich ein „Dich bringen wir aber heute nicht nach Hause!“ – immer die Mädels aus der C-Klasse! ;-)

Etwas verwundert stellte ich fest, dass sich eigentlich nichts geändert hat. Nur die Perspektive auf die Dinge war eine andere. Der Spielplatz, welcher mir früher unheimlich groß vorkam, ist ein kleiner Budelkasten mit der – für Neubaugebiete im Osten – obligatorischen Elefantenrutsche. Der Weg zur Schule ist auch viel kürzer, als ich mich erinnere. Ansonsten sind die Bäume größer geworden und das war es auch schon. Wenn ich bedenke, dass es Mitschüler von mir gibt, die immer noch dort wohnen, wird mir schlecht. [Randnotiz: Muss ich unbedingt beim nächsten Klassentreffen im September loswerden.]
So, nun dürft Ihr alle mal teilhaben:
Hier hinter dem letzten Balkon hat unsere Familie gewohnt. Richtig cool war es, von dort oben Leute mit Eiern zu bewerfen oder mit Wasser gefüllte Luftballons zu schmeißen. Bestens geeignet war die Balkonbrüstung für kleine Kletterübungen. Richtig beschissen waren die Tage in den der Fahrstuhl nicht funktionierte. Komischerweise fiel der regelmäßig zum Wochenende aus. Also musste der ganze Wochenendeinkauf 10 Etagen nach oben geschleppt werden. Mit jeder Etage wurden die Arme und das Einkaufsnetz länger.

Meine Schule. Dazu muss ich nichts weiter sagen. War ein echt fauler Schüler! Deswegen kein Abitur, sondern nur Berufsausbildung.

Das architektonisch wertvolle Zentrum des 1. Wohnkomplexes. In dieser gastronomischen Einrichtung versoff ich während der Berufsausbildung regelmäßig mein Geld. Spätestens am Ende der 2. Woche war ich pleite und musste zu sehen, woher dass restliche Geld kam.

Irgendwo hinter einem dieser Büsche hatte ich meinen ersten richtigen Zungenkuss. Ein Gentleman genießt und schweigt. ;-) Gott war ich aufgeregt!

Ich hab schon ´ne Weile überlegt, ob ich die Story zu diesem Foto mit schreiben soll. Ach, wieso nicht!
Bei meinem ersten Vollrausch, Anlass war der letzte Schultag der 10. Klasse, wollte ich mich an dieser Stelle nur ein wenig „frisch“ machen. Wie es passiert ist, weiß ich bis heute noch nicht. Kurze Zeit später fand ich mich nach drei Rollen mitten in diesem Teich liegend wieder. Zwei Mädels brachten mich nach Hause. Denen hab ich ein Ohr abgekaut, ich glaube über das Girl, in welches ich damals verliebt war. Meine Schwelle war stinksauer mit mir, weil ich, durch das unfreiwillige Bad, ihre tollen „West-Turnschuhe“ versaute. Die hatte ich mir, um cool zu sein, ausgeborgt. Einige Tage später überlegte ich immer noch krampfhaft, wer mich nach Hause gebracht hatte. Das Rätsel wurde erst auf der nächsten Silvester-Party gelüftet. Kaum hatte ich den Raum betreten, empfing mich ein „Dich bringen wir aber heute nicht nach Hause!“ – immer die Mädels aus der C-Klasse! ;-)

BoeLa - 28. Jul, 21:42
Zu finden unter: Ramsch-Ecke