[>>]

Alltag

Dienstag, 4. November 2008

Wochenenderkenntnisse

1. Wenn bei der Bahn mal schief geht, dann geht es richtig schief oder gar nichts.

2. Sechs Kids auf einen Haufen können anstrengend schön sein.

3. Vogtländische Küche ist lecker und ein Fest für die Fettzellen.

4. Wenn der Barkeeper im Hotel nach über einem Jahr mich wiedererkennt, sollte ich dringend über mein Trinkverhalten nachdenken.
Zu finden unter: Alltag

Dienstag, 28. Oktober 2008

Zeitenwandel, die 3.

Von der Nacht ausgekotzt.

In die morgendliche Kälte gerotzt,
finde ich mich auf der Straße wieder.

Langsame, mechanische Schritte,
ein schmerzender, fast gelähmter Körper.

Ich bin voller niederdrückender Müdigkeit,
und schleppe mich in und durch den Tag.
Zu finden unter: Alltag

Dienstag, 21. Oktober 2008

Wie ich einen dicken Hals bekam

Also manchmal geht wirklich alles schief. So wie voriges Wochenende. Eigentlich wollte ich am Sonntag in Dresden mit anderen „Bekloppten“ eine kleine 21-Kilometer-Runde drehen. So als Ausklang der, für mich verkorksten, Laufsaison. Für drei Läufe hatte ich mich in diesem Jahr angemeldet. Mein Körper meinte aber, dass es für mich sinnvoller wäre, nur eine, den Fünf-See-Lauf in Schwerin, zu laufen. Im Frühjahr plagte mich eine Erkältung und jetzt waren meine Füße immer noch vom Indienurlaub gekennzeichnet.

zerschundene-Fuesse

Damit konnte ich mich ja noch abfinden. An diesem Wochenende kam es aber noch schlimmer. Bereits im Laufe der Woche hatte ich ein leichtes Kratzen im Hals. Über welches ich mir aber nicht wirklich Gedanken machte, weil ich seit einer Woche aus dem sommerlich warmen Indien im herbstlich kalten Deutschland zurück war. Ein bisschen Schnupfen gehört wohl dazu, dachte ich.

Doch dann kam der Sonnabend. Am frühen Nachmittag machte sich ein ausgeprägtes Schlafbedürfnis breit. Schlucken war nur noch unter Schmerzen möglich. Also sagte ich schweren Herzen meine Verabredung für den Abend ab. Noch war ich der Meinung, etwas Bettruhe am Wochenende würde reichen und ich wäre dann am Montag wieder einsatzfähig. Aber dann bekam ich einen dicken Hals. Die Schmerzen wurden unerträglich. Beim Blick in den Spiegel, durchfuhr mich ein tiefer Schreck – mein Hals war auf dem Umfang meines Kopfes angeschwollen. Sprechen war auch nicht mehr möglich. Ich bekam zwar noch Luft aber sobald ich schluckte, schnitt ein Messer mir in die Kehle. Leichte Panikanfälle. Hatte ich mir aus Indien doch noch ein Mitbringsel mitgebracht, welches ich nicht haben wollte? Ich schwankte zwischen dem Besuch in der Rettungsstelle oder dem kassenärztlichen Notdienst. Entschied mich dann für den Notarzt. Tja, was sagte Frau Doktor? „Sie haben sich eine dicke Angina eingefangen. Und ihre Lymphknoten sind auch mächtig angeschwollen. Bitte vermeiden sie derzeit irgendwelche Kontakte, weil sie gerade hochgradig ansteckend, stellen sich morgen beim Hausarzt vor und ansonsten gehören sie vorläufig ins Bett!“ Sie ließ noch ein paar Schmerztabletten und Penicillin zurück.

Super, jetzt krächze ich mich durch den Alltag. Habe momentan nur telefonischen Kontakt mit der Außenwelt. Zum Glück meinte mein Hausarzt, dass ich ab morgen nicht mehr ansteckend bin und gegen eine Runde um den Block wäre nichts einzuwenden. Wird ja auch Zeit. Ich hasse es im Bett abzugammeln.
Zu finden unter: Alltag

Freitag, 19. September 2008

Reisepläne

Es ist schon komisch, früher machte ich keine Reisepläne. Ich packte den Rucksack, kaufte das Flugticket und los. Im Flieger wurde dann der Reiseführer in die Hand genommen und überlegt, wohin es zuerst gehen sollte. Morgen fliege ich für drei Wochen nach Indien, dass erste Hotel in Bombay und der Anschlussflug nach Diu sind schon gebucht, die Reiseroute steht grob im Kopf auch bereits fest, und plötzlich die Gedanken, dass die Reise eine einzige Ansammlung von Katastrophen werden könnte. Wie gesagt, es könnte je sein. Ein Hoch auf den Konjunktiv und zurück zur jugendlichen Unbeschwertheit. ;-)
Zu finden unter: Alltag

Mittwoch, 4. Juni 2008

Urlaubsmodus

Ab 30 Grad im Schatten schaltet mein Körper automatisch auf Urlaubsmodus um. Da kann ich nichts dagegen machen...
Zu finden unter: Alltag

Freitag, 9. Mai 2008

Kindergarten?

Nicht das die geneigte Leserschaft denkt, der Herr Böla lebt nicht mehr, weil er die letzte Zeit seinen Blog mehr als sträflich vernachlässigt hat. Andere vermuten das Leben des Herrn Böla wäre in der letzten Zeit ereignislos geworden. Nun, dem ist nicht so. Allerdings stellte Herr Böla in den letzten Tagen doch erhebliche Verschleißerscheinungen bei sich fest. So schlief er in den letzten Tagen vor dem Fernseher ein, oder war nicht mal mehr in der Lage während der Rückfahrt von der Arbeit in seinem Buch zu schmökern. Kurz und gut, das momentane Leben des Herrn Böla kann, frei nach Blumfeld, so beschrieben werden: Aufstehen, Anziehen, lange Arbeiten, nach Hause kommen, vor den Fernseher einschlafen. Peinlich, aber wahr.

Selbstverständlich ist dies kein befriedigender Zustand. Zumal der Arbeitsalltag, mit seiner Mischung aus operativem Geschäft, Projektarbeit und den vielen Sonderaufgaben, die Belastbarkeit des Herrn Böla mächtig strapaziert. Zu allem Übel ist er gerade dabei, langsam schlechte Laune zu bekommen und keine Geduld mehr zu haben.

Anderen scheint es noch viel schlimmer zu gehen. Vorhin verärgerte Herr Böla eine Kollegin mit der simplen Frage, wieso sie sich erst jetzt mit der Thematik beschäftigt und warum Sie nicht erstmal den beschrieben Workflow durchliest, dermaßen, dass sie einen bühnenreifen Auftritt im Büro hinlegte – einen ca. zweiminütiger Beschimpfungskanon gefolgt von einem Türenknallen. Was war das denn, fragte sich der Herr Böla und schaute seine „Gegenüberin“ an. Diese hatte auch keine Antwort für ihn.

Ist ja wie früher im Kindergarten, wenn der Herr Böla nicht nach den Spielregeln der anderen spielen wollte, diese daraufhin beleidigt waren und für die nächste Zeit nicht mehr mit ihm redeten.
Zu finden unter: Alltag

Montag, 21. April 2008

Das Mädchen von gegenüber

Neulich morgens in der S-Bahn traf mein Blick auf ein Mädchen, mit braunen, gewellten Haaren, die ihr ständig in das Gesicht fielen, und auf dem der Schleier einer erfolgreichen Nacht lag. Sie zog ihr Handy aus der Tasche, lass eine SMS und beantwortete diese mit einem breiten Grinsen. Kaum war das Handy verstaut, musste es bereits wieder rausgekramt werden, weil eine neue SMS eingetroffen war. Dieses Spiel wiederholte sich in einer Endlosschleife. Ich hatte den Eindruck, mit jeder SMS wird ihr Lächeln länger und intensiver. Wir stiegen an der gleichen Station aus. Während ich ihr noch kurz nachschaute, freute ich mich über den Frühling und für sie.
Zu finden unter: Alltag

Mittwoch, 16. April 2008

Beherrschung???

Ich: Hey, stellst du die Schüssel mit den Süßigkeiten wieder auf den Schreibtisch?
Mein Gegenüber: Wenn du dich beherrschen kannst, und nicht gleich wieder alles auffutterst, dann ja.
Ich: (unter heftigem Kopfnicken und mit Sabber vor dem Mund) Ich kann mich immer beherrschen, bin sozusagen der Großmeister der Beherrschung.

Die nächste Zeit kann ich nicht ans Telefon gehen, weil mir meine gute Erziehung verbietet, mit vollem Mund zu sprechen. Bitte erst wieder anrufen, wenn die Schüssel leer ist.
Zu finden unter: Alltag

Donnerstag, 10. April 2008

Dies musste mal gesagt werden:

Shit, Shit, Shit, Shit...

In der Hektik vergessen auf "Speichern" zu drücken.

Was für ein sinnloser Content!
Zu finden unter: Alltag

Samstag, 5. April 2008

Frustkauf

Es lebe der Konsum.
Gerade bin ich von der Laufmesse zum Halbmarathon zurück. Ich durfte die Startunterlagen von zwei Freunden abholen, die gesundheitlich in der Lage sind, morgen mit den anderen Massen durch die Berliner Straßen zu rennen.
Auf dem Weg zum Messegelände befand ich mich in dem großen Pulk der Läufer. Alle gestählt und in voller Vorfreude auf das morgige Ereignis – zumindest war das mein Eindruck. Ich ertappte mich nach einigen Minuten bei dem Gedanken, es morgen einfach doch zu versuchen. Aber schon der kurze Weg von der S-Bahn zum Messegelände inklusive ein paar Treppen, ließ mich diesen Gedanken sofort wieder verwerfen. Die Beine fülltenfühlte sich wie zwei Holzklötze an. Zu allem Übel wünschten mir dann auch noch die netten Helferinnen beim Übereichen der Startnummern „viel Spaß und Erfolg morgen“. Das reichte!
Auf dem Rückweg zum Ausgang lag der Stand von asics direkt auf meinem Weg. Eigentlich wollte ich mir diesmal keine Schuhe kaufen, wozu auch, aber dann tätigte ich ihn doch – den Frustkauf.
In der S-Bahn gab es dann folgende Kopfstatistik:
Bis jetzt habe ich insgesamt 5 Anmeldungen zu Marathons bzw. Halbmarathon verfallen lassen, weil ich gesundheitlich angeschlagen war oder andere Dinge anstanden.
Was lerne ich daraus? Ich sollte mich nur noch kurzfristig zu solchen Ereignissen anmelden, ist zwar etwas teurer, aber dafür besteht nicht die Gefahr von Frustkäufen.
So, ich gibt es ein Erkältungsbad und anschließend wieder Bett mit Scrubs bis zum abwinken. Tolles Wochenende.
Zu finden unter: Alltag

Zu spät

Umfrage

Sind zwei Autoren auf "Mein Kosmos" besser als einer?
na logen
verjiss it
mir doch ejal

 

iPod Charts der Woche

Auf die Ohren bekommen

Neue Wortmeldungen

... 0 ...
Ist schon interessant, was man mit einem einfachen...
Dr. Icke (Gast) - 11. Nov, 17:26
nun ist das Jahr rum....
nun ist das Jahr rum....
DMS (Gast) - 11. Nov, 16:21
...na sicher mit einem...
...na sicher mit einem Pfannkuchen oder Berliner [je...
_doomed_ - 11. Nov, 09:03
... 1 ...
wie feiert man sowas eigentlich wenn es morgen soweit...
Mister T (Gast) - 10. Nov, 13:17
... 3 ...
...fehlt noch, passt zwar jetzt nicht in die Reihe...
Mister T (Gast) - 9. Nov, 19:01
... 2 ...
@ _DOOMED_: Danke, war halt Wochenende ;o)
Dr. Icke (Gast) - 9. Nov, 10:49
... 4 ...
@ Dr.Icke: ich hab mal ausgeholfen
_doomed_ - 7. Nov, 18:11
... 5 ...
Dr. Icke (Gast) - 6. Nov, 11:15
...counter...
Eigentlich wollt ich blöd fragen, was hier herunter...
_doomed_ - 5. Nov, 15:53
... 6 ...
Dr. Icke (Gast) - 5. Nov, 11:06
...7...
... Countdown läuft, und der Blogowner ist im...
Mister T (Gast) - 4. Nov, 18:27
Hoppla
noch 8!
Dr. Icke (Gast) - 3. Nov, 10:02

Suche

 

Anzahl "Gliggor" ;-)

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Status

Online seit 895 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 11. Nov, 17:26

RSS Box